Noch ein Spiel und dann kommt die Winterpause. Die Partie in Eschfeld ist folglich die letzte Chance, den Relegationsplatz vor der Winterpause zu verlassen. Zudem haben wir aus der Pleite gegen Kyllburg II einiges gut zu machen. Erneut steht für uns viel auf dem Spiel. Eschfeld hat nur 3 Punkte mehr. Hätten wir im Hinspiel gegen den gleichen Gegner Unentschieden gespielt, wären wir jetzt punktgleich. Eschfeld hat allerdings noch ein Nachholspiel gegen Karlshausen. Trotzdem ist Eschfeld neben Mötsch und der SG Nimstal die einzige Mannschaft, die sich noch in direkter Schlagdistanz befindet. Für uns ist es bereits wieder fast so eng wie im Vorjahr. Dies bedeutet, dass wir punkten müssen. Ein Punkt ist Minimum, ein Dreier fast schon notwendig. In Eschfeld ist dies doppelt schwer. Die bisherigen beiden Partien in Eschfeld haben wir jeweils knapp verloren. Der Gegner liegt uns nicht, da er sehr robust und kampfstark spielt. Bei uns wird immer wieder versucht, die Situationen spielerisch zu lösen. Das wird bei dem Platz und der Jahreszeit in Eschfeld nicht funktionieren. Es hat ja gegen Kyllburg schon nicht funktioniert. Wenn man nicht auf das Tor schießt, kann auch kein Ball reingehen. Wer nicht in den Zweikampf geht, kann den Ball nicht erobern. Wir müssen nahezu alles anders machen als gegen Kyllburg. Vor allen Dingen muss die Einstellung stimmen. Das Team muss 90 Minuten rackern, kämpfen, laufen und dann ein wenig Glück haben. Eschfeld ist körperlich und konditionell stärker einzuschätzen. Dies waren auch die Eindrücke im Hinspiel. Also muss es über den Kopf gehen. Kann Eschfeld uns den Schneid abkaufen, werden wir auch dieses Spiel verlieren. Wie dies geht, kann man im Spielbericht zum Hinspiel nachlesen. Und wer jetzt noch nicht verstanden hat worum es geht, hat auf dem Platz nichts verloren. Wenn es dumm läuft, haben wir nach dem Spiel am Sonntag bereits 4 Punkte Rückstand zum nächsten Konkurrenten.

Bei Eschfeld ist besonders auf den Serientorschützen Marc Schößler zu achten, der bereits wieder 7 Treffer erzielt hat. Ihn muss man immer im Auge haben und bei der Ballannahme schon stören.

Die Mettericher Fans haben die Erwartung an die Mannschaft, dass sie sich am Sonntag zerreißt. Der Verein und das Umfeld haben definitiv B-Liga-Niveau. Jetzt muss die Mannschaft zeigen, dass auch sie das Niveau hat. Das ist eine Frage der Ehre.