Am Sonntag kassierten wir eine 0:5-Klatsche. Dem schlechtesten Angriff der Liga verhalfen wir zu einem Erfolgserlebnis. Nach 10 Toren in 10 Spielen gab es jetzt gleich 5 Treffer in einem Spiel. Da Mötsch die DIST schlug und Waxweiler in der Woche in Eschfeld gewonnen hatte und zudem auch in Lünebach punktete, finden wir uns auf dem vorletzten Platz wieder und haben bereits zwei Punkte Rückstand auf die Konkurrenz. Und im letzten Spiel der Hinrunde kommt zu allem Übel der Tabellenführer Preist.

Das Team hat sich gegenüber dem letzten Jahr etwas verändert. Auf der Kommandobrücke steht Dieter Krütten. Er ist ein erfahrener Trainer, der seine Qualitäten bereits bei höherklassigen Mannschaften unter Beweis gestellt hat. Mit Raphael Ney hat eine wichtige Offensivkraft den Verein im Sommer verlassen. Daher war ungewiss, wie man in dieser Saison abschneiden würde. Um so überraschender waren die ersten Ergebnisse. Die ersten neun Spiele blieb man ungeschlagen und musste nur in zwei Spielen mit einer Punkteteilung leben. Der Express ist allerdings ins Stocken geraten. Zwei der letzten drei Spiele wurden verloren. Dies waren zudem zwei Heimspiele. Auch in Neidenbach hätte man fast verloren. Der Ausgleich fiel erst in der Nachspielzeit. Die Stärken des Teams liegen eindeutig in der Defensive. Mit bisher 11 Gegentore verfügt Preist über die zweitbeste Defensive der Liga. Die 21 erzielten Treffer sind eher Mittelmaß.

Für unsere Elf gilt es, die deftige Niederlage abzuschütteln. Es ist ein neues Spiel und wir haben gegen den Tabellenführer nichts zu verlieren. Eine Niederlage wäre das wahrscheinlichste Ergebnis. Also warum nicht die Schwächephase des Gegners ausnutzen und punkten? In Sülm ist uns dies gelungen. Schauen wir, was uns personell zur Verfügung steht. Hier heißt es nichts zu riskieren. Eine Woche später müssen wir im Kirmesheimspiel gegen die SG Kyllburg II gewinnen. Aber ein Schritt nach dem anderen.