Unsere Aufstellung:

Mäckes - Dennis, Wolfgang, Paddy, Axel - Miele (Guido, 71.), Marcelinios, Chrissi W. Lukas, Thomas (Chrissi T.,90.) - Timo (Cromi, 63.)

In diesem Spiel zeigte unsere Mannschaft, was sie mit Kampf und Leidenschaft erreichen kann. Über die kompletten 90 Minuten sahen wir ein Team, in dem jeder dem anderen geholfen hat, in dem jeder seinen Mitspieler angefeuert hat, in dem jeder die letzten Reserven mobilisiert hat und die notwendigen Meter gemacht hat. Was ansonsten ansatzweise zu sehen war, wurde heute konsequent zu Ende gespielt. Die Zuschauer waren restlos zufrieden, auch wenn es kein Sieg wurde. Denn die Zuschauer erkannten, dass in der jetzigen Situation nicht mehr drin war. Dies macht Mut für die nächsten Spiele. Denn Rittersdorf hat ebenfalls ein Unentschieden geholt und Wißmannsdorf in Eschfeld gewonnen. Damit stehen Rittersdorf und Metterich punktgleich auf den letzten beiden Plätzen. Rittersdorf hat allerdings am Mittwoch noch ein Nachholspiel in Stahl. Ebenfalls wird am Mittwoch das Nachholspiel von Eschfeld in Utscheid ausgetragen. Danach ist die Tabelle begradigt. Wir müssen also weiter Punkte sammeln.

Aus der Personalnot heraus musste Wolfgang unsere Mannschaft umstellen. Wolfgang spielte mit Paddy in der Innenverteidigung. Paddy beschäftigte sich überwiegend mit Christopher Nospes und konnte diesen weitestgehend ausschalten. Auf den Außenbahnen war gegen Dennis und Axel nur selten ein Durchkommen. Davor räumte Miele mit viel Engagement ab. Chrissi, Thomas und Lukas bildeten die Mittelfeldreihe. Dort wurden die Anspielstationen konsequent zugemacht und viel nach hinten gearbeitet. Marcelinios spielte etwas offensiver, aber auch hier war der Fokus auf die Abwehrarbeit gerichtet. Marcelinios war sehr viel unterwegs und ließ sich auch von einer Verletzung Ende der ersten Halbzeit nicht ausschalten. Er biss auf die Zähne und hielt bis zum Ende durch. Vorne versuchte Timo die langen Abwehrbälle zu erlaufen. Auch er war viel unterwegs, konnte aber nicht viel ausrichten. Es war eine undankbare Aufgabe für ihn. Am Rand übernahm Holger das Coaching.

Speicher rannte permanent gegen den Abwehrriegel an, war aber zu einfallslos, um unsere Formation auszuspielen. Die Speicherer Offensivreihe konnte sich auch nur ganz selten in den Zweikämpfen durchsetzen. Und wenn es gefährlich wurde, war Mäckes zur Stelle. Mit Glanzparaden hielt er unser Team im Spiel.

In der 22. Minute hatte er bei einem Fernschuss von Daniel Frank noch Glück, dass der Ball knapp am Pfosten vorbei strich. Zehn Minuten später zog der gleiche Spieler erneut ab und Mäckes flog wie Manuel Neuer in Richtung Winkel und lenkte den Ball noch über den Kasten. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schoss aus dem Gewühl nach einer Standardsitution Klotz auf unser Tor, der Ball wurde allerdings zur Ecke geklärt. Erneut bot sich eine Schusschance für Speicher, doch diesmal tauchte Mäckes nach unten ab und bog den Ball noch um den Pfosten. Dann war Halbzeit.

Speicher kam mit frischen Mut aus der Kabine und hatte mit Poloshenkos Schuss über die die Querlatte direkt eine Gelegenheit (46.). Dann hatte unsere Abwehr die Lage wieder im Griff. Mäckes ließ in der 70. Minute einen Schuss zur Seite abprallen, konnte dann jedoch die Chance von Kleifges im letzten Moment vereiteln. Das Spiel wurde Mitte der zweiten Halbzeit hitzig. Einige unsaubere Aktionen auf beiden Seiten erhitzten die Gemüter und der Schiedsrichter hatte alle Mühe mit den Akteuren. Einige zweifelhafte Entscheidungen des Referees auf beiden Seiten sorgten ebenfalls für Unverständnis. Mit zunehmender Spieldauer waren einige Spieler von uns am Ende der Kräfte. Die eingewechselten Cromi und Guido fügten sich jedoch nahtlos ins System ein. So standen wir bis zum Ende gut und brachten Speicher zur Verzweiflung. Ein Fernschuss von Nospes war die letzte Gelegenheit für Speicher (89.). In der Nachspielzeit mussten wir noch zwei Eckbälle überstehen und dann war der Punktgewinn unter Dach und Fach. Eigene Chancen konnten wir heute nicht herausspielen, aber wir sind mit dem Erreichten zufrieden.