Im nächsten Heimspiel haben wir zwar erneut die Chance, Punkte zu holen, aber die Trauben hängen hoch. Zu Gast ist der SV Speicher. Die Elf steht aktuell auf Platz 3 der Tabelle. Nach oben geht wohl nicht mehr viel. Der Abstand zum zweiten Platz beträgt bereits 6 Punkte. Dies heißt aber nicht, dass Speicher die Spiele lockerer angeht. In der Rückrundentabelle liegt die Mannschaft sogar auf Platz 2, noch vor Klassenprimus Schleid. Das Team kann die Spiele befreit und locker angehen. Dies ist für ein spielstarkes Team immer von großem Vorteil. Man kann die Freude am Spiel genießen und muss nicht unbedingt auf die Punkte schauen. Speicher präsentierte sich im Hinspiel als solch spielstarke Mannschaft, die ihre Chancen auch konsequent genutzt hat. Der Sieg fiel mit 2:1 allerdings auch knapp aus. Mit etwas Glück hätten wir einen Punkt holen können.

Unsere Vorzeichen sind denkbar schlecht. Wir spielen zur Zeit die zehn kleinen Negerlein. Von Spiel zu Spiel stehen uns weniger Spieler zur Verfügung. Wolfgang kann schon froh sein, wenn er 11 gesunde Spieler auf den Platz schicken kann. Für die Bank bleibt dann nichts mehr übrig und von einer Wunschformation kann keine Rede sein. Es ist in einer solchen Lage natürlich ein gravierender Nachteil, wenn man keine zweite Mannschaft im regulären Spielbetrieb hat.

Trotzdem müssen wir alles versuchen, um zumindest einen Punkt zu erobern. Gegen Schleid haben wir drei Gegentore in 10 Minuten kassiert. Dies hat uns das Genick gebrochen. Speicher ist individuell nicht so stark besetzt wie Schleid und auch nicht ganz so spielstark. Dafür spielt die Mannschaft unwahrscheinlich konstant. Unsere Devise kann nur lauten, in der Defensive alles zu verhindern und den Spielfluss von Speicher mit viel Einsatz und Zweikampfstärke zu unterbinden. Am Ende muss die 0 stehen. Gefährlich ist im Speicherer Angriff vor allem Christopher Nospes, der bereits 18 Saisontreffer erzielen konnte. Darunter sind auch seine beiden Treffer im Hinspiel. Wenn wir ihn ausschalten können, kommen wir der 0 bereits ein deutliches Stück näher. Was dann für uns nach vorne geht, ist vielleicht das Sahnehäubchen.

Anstoß ist am Sonntag um 14.30 Uhr in Metterich.