Am Sonntag geht es um die Wurst. Nachdem die Tabellensituation sich für uns sehr schlecht entwickelt hat, stehen wir unter Zugzwang. Im kommenden Abstiegskrimi gegen Wißmannsdorf müssen wir auf Sieg spielen. Daran dürften keine Zweifel bestehen. Gleiches gilt allerdings auch für unseren Gegner. Ein Unentschieden hilft keiner Mannschaft wirklich weiter. Wißmannsdorf hat das nominell leichtere Restprogramm, aber was bedeutet dies schon. Eine Niederlage käme einer Katastrophe gleich. Daher wird sich zeigen, wer in dieser Situation die besseren Nerven hat. Im Hinspiel haben wir eine schmerzliche Niederlage hinnehmen müssen. Wir hatten zwar mit Schiedsrichterentscheidungen Pech, haben allerdings auch durch einen verschossenen Elfmeter unsere Chance nicht genutzt. Dieses Spiel war wie eine Trendwende in der Saison. Dieses Mal brauchen wir wieder die Trendwende in die andere Richtung.

Mit Wißmannsdorf und Metterich stehen sich die beiden schlechtesten Rückrundenmannschaften gegenüber. Wir haben erst ein Pünktchen gegen Rittersdorf erzielt, Wißmannsdorf immerhin bereits 2 Pünktchen. Beide Teams verzeichnen folglich einen negativen Trend. Und wer von oben durchgereicht wird, hat es im Abstiegskampf immer schwerer. Wenn man aufholt, trägt einen der Erfolg von Spiel zu Spiel und man schöpft eher Hoffnung. Wenn man von oben kommt, dominiert die Angst. Aber Angst ist ein schlechter Berater und lähmt.

Daher müssen wir in das schwere Spiel mit einer positiven Einstellung gehen. Der Glaube an sich selbst kann Berge versetzen und Spiele gewinnen. Wir sollten mutig auf Sieg spielen und alles versuchen. Dann haben wir unseren Teil erfüllt. Wißmannsdorf hat mit den alten Haudegen Servatius, Neuhaus und Eppers für die entscheidenden Spiele alles mobilisiert, was der Verein hergibt. Daher werden wir Wißmannsdorf auf keinen Fall unterschätzen. Wir haben letzten Sonntag eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Auf diese können wir aufbauen. Wir müssen unsere Leistung aber über die komplette Spielzeit abrufen und nicht nur ans Verteidigen denken. Jeder Spieler ist auch für Offensivaktionen verantwortlich. Wir müssen Chancen herausspielen, um auch Tore zu erzielen. Wir machen nicht aus jeder Chance einen Treffer.

Anstoß ist am Sonntag um 14.30 Uhr in Metterich.